Meldung von Aspiranten

Absolventen des Pharmazie-Studiums müssen eine einjährige Aspirantenausbildung absolvieren, bevor sie als Apotheker arbeiten dürfen.

Meldung bei der zuständigen Landesgeschäftsstelle der Apothekerkammer

Wichtig ist vor allem die rechtzeitige Meldung – zumindest eine Woche vor Dienstantritt – bei der zuständigen Landesgeschäftsstelle der Österreichischen Apothekerkammer. Hier erhält man auch alle notwendigen Informationen und Unterlagen zur Aspirantenausbildung.

Welche Unterlagen braucht die Gehaltskasse?

Folgende Dokumente werden benötigt:

  • Geburtsurkunde,
  • Staatsbürgerschaftsnachweis,
  • Bescheid der Universität über die Verleihung des akademischen Grades Mag. pharm. (sowie eventuell über die Verleihung weiterer akademischer Grade). Dem Bescheid muss die Bestätigung über den Zeitpunkt der Rechtswirksamkeit beigefügt sein (Universität Wien: Rückseite des Bescheides; Universität Innsbruck: Zusatzblatt mit Übernahmebestätigung des Bescheides; Universität Graz: im Bescheid integriert),
  • eventuell Heiratsurkunde,
  • ausgefüllter Fragebogen (dieser wird Ihnen nach erfolgter Anmeldung zugesandt).

Meldung bei der Gehaltskasse

Der Beginn des Dienstverhältnisses ist wie jeder Dienstantritt einer pharmazeutischen Fachkraft zu melden. In besonders berücksichtigungswürdigen Gründen, wie beispielsweise Betreuung eines Kleinkindes, längerfristige Pflege eines nahen Angehörigen oder Verfassung einer Dissertation, kann die Aspirantenausbildung auch im Halbdienst absolviert werden (Bewilligung durch die Österreichische Apothekerkammer erforderlich). Bei  Beendigung der Aspirantenausbildung ist eine Abmeldung (wenn das Dienstverhältnis nicht fortgesetzt wird) oder Ummeldung an die Gehaltskasse zu senden.

Höhe des Aspirantengehalts

Die Höhe des Monatsbezuges für Aspiranten kann dem Gehalts- und Entlohnungsschema entnommen werden. Die Voraussetzungen für Familienzulagen und deren Höhe sind die gleichen wie für berufsberechtigte Apotheker. Neben dem Gehalt und den Familienzulagen steht dem Aspiranten bzw. der Aspirantin auch eine Ausgleichszulage zu.

Überweisung des Gehaltskassenbezuges

Die Überweisung des Gehaltskassenbezuges erfolgt in der Regel auf ein Gehaltskonto. Dieses ist am besten gleichzeitig mit der Anmeldung bekannt zu geben (IBAN und BIC). Solange der Gehaltskasse kein Gehaltskonto bekannt ist, kann keine Überweisung des Gehaltes erfolgen.

 

Nähere Informationen:

E-Mail: kataster@gk.or.at
Tel.: +43 1 40414 DW 263-270

Links zu diesem Thema:

Allgemeine Meldebestimmungen
Familienzulagen
Gehalt
Gehaltskassengesetz 2002
Kollektivvertrag für pharmazeutische Fachkräfte